Something went wrong
Please try again
Zeitschrift für interkulturelle Germanistik
Some error occured while loading the Quick View. Please close the Quick View and try reloading the page.
Couldn't load pickup availability
- Format:
-
27 December 2016

Die Zeitschrift für interkulturelle Germanistik versammelt aktuelle Beiträge aus Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft, die das zentrale Konzept der Interkulturalität weiterdenken.
Angesichts von Migrationsbewegungen und Globalisierung sind Transiträume von besonderer Aktualität. Die Beiträge in diesem Themenheft der Zeitschrift für interkulturelle Germanistik beleuchten anhand paradigmatischer Beispiele aus literarischen und nicht-literarischen Texten die Breite des Spektrums unterschiedlicher Transiträume: von Schiffen, Zügen und Varietés über politische Grenzräume und virtuelle Räume bis zu der Sprache der Lyrik oder dem Diskurs des Übersetzens.
LITERARY CRITICISM / European / German, SOCIAL SCIENCE / Popular Culture, LITERARY CRITICISM / General
Dieter Heimböckel (Dr. phil.), ist Professor für Literatur und Interkulturalität an der Universität Luxemburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Interkulturalität, Drama und Theater, Literatur und Wissen/Nichtwissen sowie Moderne.
Georg Mein (Prof. Dr.) lehrt im Fachbereich Literatur und Interkulturalität, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Linguistik und Mediävistik an der Universität Luxemburg. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind die Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, Medien und Kulturtheorien, Literatursoziologie sowie Literalitätsforschung.
Gesine Lenore Schiewer (Prof. Dr.) ist Lehrstuhlinhaberin für Interkulturelle Germanistik an der Universität Bayreuth und Präsidentin der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen von Sprache und Emotion, kommunikativer Partizipation sowie interkultureller Literaturwissenschaft.
Heinz Sieburg (Dr. phil.) ist Professor für germanistische Mediävistik und Linguistik an der Universität Luxemburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der diachronen Interkulturalität, historischen Wortbildung sowie auf dem Gebiet der Varietätenlinguistik (Luxemburger Standarddeutsch).
Titelei 1
Inhalt 3
Editorial 7
Vom Bahnhof zum Raum der Übersetzung. Transiträume in Literatur, Kultur und Sprache 11
Austerlitz im Wartesaal 21
Der Raum des Fremden als »fahrender Zug« in Herta Müllers Reisende auf einem Bein 35
Von Utopie zu Dystopie. Eisenbahnreisen in der Sowjetunion in Texten aus der DDR 55
Donaupassagen. Interkulturalität und Transiterfahrung bei Péter Esterházy 73
Von Grenzlandliteratur zur Poetik der Grenze. Deutsch-polnische Transiträume und die kosmopolitische Imagination 87
Transitraum Varieté? Zu einem Treffen zwischen Franz Kafka und Josephine Baker in Köln 103
Identität im Transit. Nicht-Orte und die Dissoziation des Subjekts in Terézia Moras Roman Der einzige Mann auf dem Kontinent 117
›Sich herschreiben, sich fortschreiben, sich einschreiben in Sprache‹. Themen und Verfahren des Transitorischen in José F. A. Olivers kompass & dämmerung 131
Transit und Transfer. Raummetaphern im Übersetzungsdiskurs 147
Exterritorial 161
Ansichten eines Exterritorialen 169
Cargo-Kulte. Magie im Zeitalter der Globalisierung 179
Zur deutschen Sprache im Iran. Zwischen Kultur, Wissenschaft und beruflicher Bildung. Bericht über eine Konferenz 2016 in Teheran 189
Werner Helmich: Ästhetik der Mehrsprachigkeit. Zum Sprachwechsel in der neueren romanischen und deutschen Literatur 201
GiG im Gespräch 2016 / 2 207
Call For Papers - Europa im Übergang: Interkulturelle Transferprozesse - Internationale Deutungshorizonte 213
Autorinnen und Autoren 217
Hinweise für Autorinnen und Autoren 219