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Zeitschrift für interkulturelle Germanistik
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27 December 2015
Das Themenheft 2015 der »Zeitschrift für interkulturelle Germanistik«, herausgegeben von Natalia Blum-Barth (Mainz), ist dem Thema »Literarische Mehrsprachigkeit« gewidmet.
Im Zentrum stehen Werke von Sprachwechslern und zweisprachigen Autoren und das Hineinwirken der Erstsprache in die Literatursprache dieser Texte. Modelle der Interferenz der Sprachen im literarischen Werk werden beispielhaft erläutert sowie in den kultur- und literaturhistorischen Kontext eingeordnet. Des Weiteren werden Techniken des mehrsprachigen Schreibens (Übersetzung, Hybridisierung, Konvergenz, Sprachlatenz u.a.) herausgearbeitet und typologisiert. Schließlich wird gefragt, wie literarische Mehrsprachigkeit zur Entwicklung ästhetischer Konzepte und zur Herausbildung dichterischer Individualität beiträgt.
LITERARY CRITICISM / European / German, SOCIAL SCIENCE / Popular Culture, LITERARY CRITICISM / General
Dieter Heimböckel (Dr. phil.), ist Professor für Literatur und Interkulturalität an der Universität Luxemburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Interkulturalität, Drama und Theater, Literatur und Wissen/Nichtwissen sowie Moderne.
Georg Mein (Prof. Dr.) lehrt im Fachbereich Literatur und Interkulturalität, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Linguistik und Mediävistik an der Universität Luxemburg. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind die Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, Medien und Kulturtheorien, Literatursoziologie sowie Literalitätsforschung.
Gesine Lenore Schiewer (Prof. Dr.) ist Lehrstuhlinhaberin für Interkulturelle Germanistik an der Universität Bayreuth und Präsidentin der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen von Sprache und Emotion, kommunikativer Partizipation sowie interkultureller Literaturwissenschaft.
Heinz Sieburg (Dr. phil.) ist Professor für germanistische Mediävistik und Linguistik an der Universität Luxemburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der diachronen Interkulturalität, historischen Wortbildung sowie auf dem Gebiet der Varietätenlinguistik (Luxemburger Standarddeutsch).
Titelei 1
Inhalt 3
Editorial 7
Schwerpunktthema: Literarische Mehrsprachigkeit 9
Einige Überlegungen zur literarischen Mehrsprachigkeit, ihrer Form und Erforschung - zur Einleitung 11
Mehrsprachige Autoren und ihre Sprachen 17
Mehrsprachige Einsprachigkeit 33
Becketts Mehrsprachigkeit Zwischen Universalismus und Authentizität 51
Von der mündlichen Mehrsprachigkeit zur literarischen Einsprachigkeit 73
»From my difficult Russian into pedantic English« 91
Der Fall Jií Grusa und sein ›Fallen‹ in die deutsche Sprache 105
»Nackt wie ein heiliger Türke« Textuelle Mehrsprachigkeit in der polnischen Literatur in / aus Deutschland 119
Vom Grâl zum Computerspiel 135
Editorische Vorbemerkung 156
Über »die Schwäche des allgemeinen Charakterisirens« 157
Fez 165
Das Fremde und das Eigene / The Self and the Other 173
Carmine Chiellino / Natalia Shchyhlevska (Hg.): Bewegte Sprache. Vom ›Gastarbeiterdeutsch‹ zum interkulturellen Schreiben 179
Tatjana Geschwill: Sprache und Identität im Bukowiner Judentum 184
Silke Pasewalck / Dieter Neidlinger / Terje Loogus (Hg.): Interkulturalität und (literarisches) Übersetzen 186
Gesellschaft für interkulturell e Germanistik 191
Call For Papers - Vielfältige Konzepte - Konzepte der Vielfalt: Interkulturalität(en) weltweit 195
Autorinnen und Autoren 201
Hinweise für Autorinnen und Autoren 203